Verband der Auslandspresse in Wien

Einladung zur Buchpräsentation

Die Mitglieder der Auslandspresse sind herzlich eingeladen am Mittwoch den 26. Sepetmber um 10 Uhr zum Pressegespräch anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft von Österreich zum neuen Buch “The Future of Europe – Views from the Capitals”. Es wird eine Diskussion mit den Autoren stattfinden. Stattfinden wird das Gespräch in den Räumlichkeiten der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik.

 

Was: Buchpräsentation “The Future of Europe – Views from the Capitals” (erschienen Palgrave Macmillan).

Wer: Diskussion mit den Autoren Paul Schmidt (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik, Johannes Pollak (Webster Vienna Private University)

Wann: Mittwoch 26. September 2018, 10 Uhr

Wo: Österreichische Gesellschaft für Europapolitik (ÖGfE), Rotenhausgasse 6/9, 1090 Wien (hinter der Nationalbank, bei der Votivkriche)

Wir bitten um Anmeldung.

Jeder Mitglied der Auslandspresse erhält ein Buch-Exemplar im Rahmen des Pressegesprächs.

Hintergrund:

Die Europäische Union ist derzeit mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert. Mit dem Brexit verliert die Union eines ihrer wichtigsten Mitglieder, unterschiedliche Zugänge zu Asyl- und Migrationsfragen spalten Europa und die Ausgestaltung des nächsten mehrjährigen Finanzrahmens sorgt für große Differenzen. Man könnte sagen – business as usual. Doch gerade jetzt wären eine klare Festlegung auf den zukünftigen europäischen Integrationsweg und ein stärkeres Bekenntnis zu Reformen notwendiger denn je. Aber die Debatte über die Zukunft der EU hebt – insbesondere auf nationaler Ebene – nicht wirklich ab. Mit dem Buch "The Future of Europe – Views from the Capitals" wollen die Autoren Beitrag leisten, die so notwendige Zukunftsdebatte anzustoßen und zum Diskurs motivieren. Autoren aus allen EU-Mitgliedsstaaten sowie aus Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei analysieren in kurzen Kommentaren, wie sich ihr Land stärker in die europäische Debatte einbringen könnte. Sie nehmen die LeserInnen mit auf eine Reise durch verschiedene politische Landschaften und unterschiedliche Sichtweisen auf Europa. Ihre Beiträge reichen von einem wahrgenommenen Mangel an Ambitionen an der Peripherie bis zu einem sorgfältigen Balanceakt zwischen verschiedenen Standpunkten im geografischen Zentrum. Sie teilen aber auch Gemeinsamkeiten wie die Angst vor dem Verlust nationaler Souveränität, den Migrations- und Grenzdiskurs, Sicherheitsbedenken sowie die offensichtliche Notwendigkeit, wieder Vertrauen zu gewinnen und funktionierende Politiken zu schaffen.