Verband der Auslandspresse in Wien

Einladung zur Besichtigung der Bauarbeiten am Semmering-Basistunnel

Auf Einladung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) können wir im Rahmen einer exklusive Führung die Bauarbeiten am Milliardenprojekt Semmering-Basistunnel am Dienstag, 13. November 2018, besichtigen.  Die ÖBB wird uns einen Überblick über das ehrgeizige Bahn-Projekt sowie einen Einblick in die Baustelle Grautschenhof geben.

Für die Anreise nach Mürzzuschlag stellt die ÖBB Tickets bereit.

Abfahrt: RJ 71 um 08:58 Uhr, Wien Hauptbahnhof, Bahnsteig 7 – Treffpunkt am Bahnsteig: 08:45 Uhr

Rückfahrt: voraussichtlich RJ 78, Mürzzuschlag um 13:28 Uhr – Ankunft in Wien ca. 15:00 Uhr.

Nach einem kurzen Update zum Projektstatus werden wir uns den Tunnelbau auf der Baustelle Grautschenhof (Gemeinde Spital am Semmering, nahe Mürzzuschlag) mit ihrer komplexen Baulogistik ansehen. Wir werden auch die Baustelle rund 100 Meter tief unter der Erde befahren, wo nach dem Bau zweier Schächte nun bereits die späteren Bahntunnelröhren gegraben werden.

Von der Projektleitung werden Projektleiter Gerhard Gobiet und Projektkoordinator Frank Klais teilnehmen

Aufgrund des begrenzten Platzangebotes ist die Teilnehmerzahl auf maximal sechs Journalisten begrenzt. Die Beschränkung ergibt sich aufgrund der Sicherheitsbestimmungen durch die laufende Baustelle untertage.

Der Semmering-Basistunnel

Rund 27 Kilometer Länge, 14 Jahre Bauzeit und herausfordernde geologische Bedingungen: Der Semmering-Basistunnel zählt zu den komplexesten Tunnelbauwerken in Europa. Ab 2026 verbindet er das niederösterreichische Gloggnitz mit dem steirischen Mürzzuschlag. Das entlastet die historische Semmeringbahn. Zudem wird der Gütertransport auf dieser Strecke attraktiver: Der Semmering-Basistunnel stärkt als Teil der neuen Südstrecke den Baltisch-Adriatischen Korridor in Europa. Nach der Fertigstellung wird die Bahnfahrt von Wien nach Graz weniger als zwei Stunden dauern. Auf vier Baustellen entstehen derzeit zahlreiche Zugänge und Schachtsysteme, die Menschen, Maschinen und Material sicher unter die Erde transportieren. Das spart Zeit und hilft, das Gestein von mehreren Seiten aus zu bezwingen. Alleine rund um den Bau arbeiten – rechnet man alle Baustellen zusammen – 1.200 Menschen.

Hintergrund-Information zum Bauabschnitt Grautschenhof, den wir besichtigen werden: