Verband der Auslandspresse in Wien

Infoveranstaltung zur Generalsanierung des Parlamentsgebäudes

Die Mitglieder des Verbandes der Auslandspresse in Wien sind am 5. Oktober eingeladen zur exklusiven Informationsveranstaltung "Generalsanierung  des Parlamentsgebäudes-Ein Jahrhundertprojekt". Das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße, geplant von Architekt Theophil von Hansen, muss dringend saniert werden. Grobe Mängel bestehen in bau- und sicherheitstechnischer wie in funktioneller Hinsicht.

Die nachhaltige Sanierung des Parlamentsgebäudes kann als Jahrhundertprojekt bezeichnet werden. Im Jänner 2014 wurde die Grundsatzentscheidung zur Sanierung des Parlamentsgebäudes getroffen. Ende August 2017 wurde mit den Vorbereitungsarbeiten zum Sanierungsprojekt begonnen, das bis Sommer 2020 abgeschlossen sein soll.

 

Ablauf

17.00 Uhr 

Prof. Hermann Schnell, Backstagetour Parlamentsgebäude

 

18.00 Uhr 

Mag. Alexis  Wintoniak, Parlamentsvizedirektor und Projektleiter

Begrüßung und Grundsätzliches zum Projekt (Sanierungsnotwendigkeit, Vorgeschichte, Eckdaten)

 

Prof. Hermann Schnell

Powerpointpräsentation, Internationaler Erfahrungsaustausch, Vergleich mit anderen europäischen Parlamente und deren Gebäuden (Sanierungsprojekte) 

 

Dr. Gerhard Schnabl, Jabornegg & Palffy_AXIS, Generalplaner

Powerpointpräsentation : Sanierungsprojekt Parlamentsgebäude

 

anschließend Fragen und Antworten

Getränkeempfang

20.00 Uhr 

Ende der Veranstaltung

 

ZEIT :  Donnerstag, 5.  Oktober 2017, 17.00 Uhr

ORT  :  Parlamentsgebäude und Palais Epstein/Beletage (E3 und E2)

             Treffpunkt :  Parlament, Wirtschaftstor 1, Schmerlingplatz

 

Wir  bitten um verbindliche Anmeldung im Verbandssekretariat, Tel. 533 54 02, Fax 532 96 54,

e-mail : auslandspresse(at)aon.at

Generalsanierung des Parlamentsgebäudes – ein Jahrhundertprojekt.

Das Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße, geplant von Architekt Theophil von Hansen, muss dringend saniert werden. Grobe Mängel bestehen in bau- und sicherheitstechnischer wie in funktioneller Hinsicht.

Die nachhaltige Sanierung des Parlamentsgebäudes kann als Jahrhundertprojekt bezeichnet werden. De facto handelt es sich um zwei überaus komplexe Projekte, die ein jedes für sich eine enorme planerische und organisatorische Herausforderung darstellen.

  • Das 130 Jahre alte Haus soll von Grund auf saniert und zugleich auf Jahrzehnte hinaus zukunftsfit gemacht werden.
  • Zugleich musste der Betrieb für die Dauer der Sanierungsarbeiten aus dem Parlamentsgebäude komplett abgesiedelt werden.

 

Im Jänner 2014 wurde die Grundsatzentscheidung zur Sanierung des Parlamentsgebäudes getroffen. Nationalrat und Bundesrat beschlossen im Juli 2017 einstimmig das Parlamentsgebäudesanierungsgesetz. In diesem sind Kostenobergrenzen für die Sanierung (352,2 Mio. €) und für die Interimslokation/Übersiedelung (51,4 Mio. €) festgelegt.

In einem zweistufigen, europaweit ausgeschriebenen Verhandlungsverfahren wurde im Sommer 2014 die Bietergemeinschaft Jabornegg &Pálffy_AXISals Generalplaner bestellt. Seitdem wurden die Planungsarbeiten vertieft und vorangetrieben.

Im Sommer 2017 wurde der parlamentarische Betrieb in die diversen Ausweichquartiere übersiedelt, das Projekt ist abgeschlossen. Nationalrat und Bundesrat werden in den nächsten drei Jahren in der Hofburg tagen; der große Redoutensaal wurde zum Sitzungssaal umgebaut. Zudem wurden auf dem Heldenplatz bzw. im Bibliothekshof der Hofburg temporäre Büropavillons errichtet.

Ende August 2017 wurde mit den Vorbereitungsarbeiten zum Sanierungsprojekt begonnen, dasbis Sommer 2020 abgeschlossen sein soll.


Weitere Informationen zum Sanierungsprojekt:

www.parlament.gv.at und www.sanierung.parlament.at