Verband der Auslandspresse in Wien

Europa und die neue Weltpolitik – zwischen Protektionismus, Populismus und Provokationen

Der 12. Europäische Mediengipfel am Arlberg, den der Verband der Auslandspresse in Wien mitbegründet hat, findet vom 29. November bis 1. Dezember 2018 statt.

Der Mediengipfel steht dieses Jahr unter dem Titel:

Europa und die neue Weltpolitik – zwischen Protektionismus, Populismus und Provokationen

Unsere globalisierte Gesellschaft stößt an Grenzen. Und die Digitalisierung setzt Demokratien die Diktatur der Daten entgegen. Populismus, Protektionismus und Provokationen bestimmen zunehmend das politische Tagesgeschäft und sind in ihren extremen Ausformungen hilflose, aber gefährliche Versuche, Antworten auf die Herausforderungen in einer komplexen Welt zu finden. Die Folge: der Westen und seine Werte drohen zu zerfallen.

Österreich und Europa müssen schleunigst Antworten auf die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Probleme finden. Wo ist ihr Platz in einer neuen Weltordnung, deren Epizentren nicht mehr im Westen, sondern im Osten liegen werden? Zerfällt das politische Europa tatsächlich? Erstarken nationale und regionale Kräfte wieder? Und welche Lösungen gibt es angesichts von digitaler Disruption und politischer Unberechenbarkeit? Wie liest sich in Summe die Bilanz der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft als Versuch, neue Ziele und damit wieder mehr Einigkeit zu erreichen? Der Druck zum Handeln wächst. Wie sagte bereits der österreichische Philosoph Ludwig Wittgenstein: „Man kann nicht wollen, ohne zu tun."

Der genaue Programm steht unter mediengipfel.at

Die Teilnahme am Mediengipfel inklusive Übernachtung und Verpflegung ist für die Mitglieder des Verbandes der Auslandspresse in Wien kostenlos, wenn das Mitglied über den Mediengipfel berichtet.

Anmeldungen unter: https://mediengipfel.at/de/themen/programm/anmeldung/

Medienakademie

Unter der Leitung des Schweizer Medienexperten Markus Spillmann und des stellvertretenden Chefredakteur der APA - Austria Presse Agentur Werner Müllner ermöglicht eine internationale Medienakademie 15 NachwuchsjournalistInnen Praxiserfahrung unter Echtzeitbedingungen. Die multimedialen Berichte, Kommentare und Interviews werden „live“ auf Online-Plattformen und in den Printausgaben von renommierten Qualitätsmedien publiziert. Die Medienakademie wird unterstützt von APA – Austria Presseagentur sowie der Moser Holding und Russ Media.

Programm

Führende internationale Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien suchen beim 12. Europäischen Mediengipfel nach konkreten Antworten – und zeichnen ein Bild, von dem was uns erwartet. Ihre Teilnahme zugesagt haben u.a. der österreichische EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen Johannes Hahn, die Landeshauptleute von Tirol, Südtirol und Vorarlberg, Günther Platter, Arno Kompatscher und Markus Wallner, der Journalist und Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl, der österreichische Schriftsteller Robert Menasse, die palästinensische Friedensaktivistin Faten Mukarker, APA Geschäftsführerin Karin Thiller, der deutsche Medienmacher Kai Diekmann, die Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung für Israel und die palästinensischen Gebiete Alexandra Föderl-Schmid, die Studioleiterin und Chefkorrespondentin der ARD in Tel-Aviv Susanne Glass, der Journalist und Blogger Richard Gutjahr, der Autor und Product Manager Eliyah Havemann, der Abgeordnete des EU-Parlaments Othmar Karas, der CEO der dpa Peter Kropsch, die Journalistin und Mitglied der Chefredaktion beim Berliner Tagesspiegel Ingrid Müller, die Politologin an der Universität Hamburg Ingrid Schneider, der Direktor für Auswärtige Angelegenheiten im Ministerium für Nachrichtendienste im Büro des israelischen Ministerpräsidenten Arye Sharuz Shalicar , die ORF Korrespondentin in Berlin Birgit Schwarz sowie der selbständige Unternehmensberater Stefan Ströbitzer.

Die Podien werden moderiert von Florian Klenk (Falter), Daniela Kraus (FJuM), Eva Linsinger (Profil), Esther Mitterstieler (News), Rainer Nowak (Die Presse), Andreas Pfeifer (ORF), Julian Reichelt (BILD), Rainer Schüller (Der Standard), Hans-Peter Siebenhaar (Handelsblatt), Markus Spillmann (Medienberater) und Astrid Zimmermann (Presseclub Concordia)