Verband der Auslandspresse in Wien

67. Generalversammlung: Auslandspresse-Verband wählte neuen Vorstand

Der Verband der Auslandspresse in Wien hofft, die traditionell guten Beziehungen zu den österreichischen Behörden und Medien unter der künftigen Bundesregierung fortsetzen und ausbauen zu können.

Das betonte Präsident Hans-Peter Siebenhaar vor der Generalversammlung der seit 1945 bestehenden Vereinigung, die gegenwärtig 103 Vertreter von 87 Medien aus 31 Ländern umfasst.

Siebenhaar, Korrespondent der deutschen Wirtschafts- und Finanzzeitung „Handelsblatt“ (Düsseldorf), wurde einstimmig für eine zweijährige Funktionsperiode wiedergewählt. Ihm stehen als Vizepräsidentin Meret Baumann („Neue Zürcher Zeitung“) sowie als Generalsekretärin Tzvetana Delibaltova-Tomova von der bulgarischen Nachrichtenagentur BTA zur Seite.

Weitere Mitglieder des einhellig bestätigten neuen Vorstands sind Mungunchimeg Bathmunkh (Mongolisches Fernsehen, Ulan Bator), Igor Belov (Radio „Voice of Russia“, Moskau), Ahmed Hamed (Palästinensische Nachrichtenagentur WAFA), Claudia Hauboldt (Mitteldeutscher Rundfunk MDR-Radio, Dresden), Philipp Jenne (Associated Press/AP, New York), Birol Kilic („Yeni Vatan Gazetesi“, Wien) und Klaus Prömpers (Deutsche Welle-Fernsehen, Berlin). Zu Rechnungsprüfern wurden Andrea Beer (ARD-Hörfunk, München) und Sendra Posa-Gjurin (Kroatische Nachrichtenagentur HINA) bestellt. Die Geschäftsführung liegt weiterhin in den Händen von Dimitris Dimitrakoudis (Griechische Nachrichtenagentur ANA). Die Ehrenmitgliedschaft des Verbandes wurde dem ehemaligen langjährigen APA-Redakteur Emanuel Ringhoffer verliehen.

Unter dem Titel „Die neue Welt(un)ordnung - Auswege aus der Überforderung der Eliten“ steht der am Donnerstag beginnende diesjährige Europäische Mediengipfel in Lech am Arlberg, den die Auslandspresse mitbegründet hat und mitveranstaltet. Zum Teilnehmerkreis des dreitägigen Forums gehören u.a. der geschäftsführende Vorstand der APA, Clemens Pig, Medienmanager Gerhard Zeiler, Ex-EU-Kommissar Franz Fischler, Harvard-Professor David Kennedy, Verhaltensökonom Gerhard Fehr und „Bild“-Chefredakteur Julian Reichelt.

[APA News]